Medien

‘Zwischendemo’ am 16. Juni: Marco Kurz & Das Frauenbündnis Kandel

Am 16. Juni 2018 veranstaltete die BürgerInitiative “Wir sind Kandel” einen “Tag der Offenen Gesellschaft”. Grund genug für das “Frauenbündnis Kandel” eine “Gegendemo” zu veranstalten. Bei dieser “Gegendemo” sprach Marco Kurz über die “gesellschaftlichen Eliten” in Deutschland, die gegen die deutsche Normalobevölkerung “den Krieg eröffnet” haben – mit den Flüchtlingen als Waffen. Man stehe quasi kurz vor einem Bürgerkrieg: Es gebe “kein Zurück mehr. Es heißt nur noch: Sie oder Wir”.

Starker Tobak, den er da von Tatjana Festerling, Michael Mannheimer und Ester Seitz geklaut hat … Glücklicherweise kamen nur handgezählte 110 ‘PatriotInnen’.

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Großdemo#3 am 2. Juni: Marco Kurz & Das Frauenbündnis Kandel

Von “Großdemo” kann man hier eigentlich gar nicht mehr sprechen… Mal sehen, wie viel Luft der Marco Kurz hat. Wenn das so weitergeht, dann steht er bald allein da…

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Patriotische Landplagen (Teil 3)

Egal ob AfD oder nicht, egal ob Kandel oder Germersheim – so langsam gehen den unterschiedlichen rechten Projekten in der Südpfalz die Teilnehmer*innen aus. Da sollten wir dran bleiben, damit sich diese Entwicklung so fortsetzt!

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Patriotische Landplagen (Teil 2)

Da steht der Pfalz ein anstrengendes Wochenende bevor… Aber wenigstens sind die unterschiedlichen rechten Projekte untereinander so zerstritten, dass sie sich gegenseitig die Teilnehmenden wegnehmen. So erreichen sie ihre Ziele sicher nicht – uns soll es recht sein.

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Patriotische Landplagen (Teil 1)

Im neuen Dossier geht es um die “patriotischen Landplagen” in Kandel und Umgebung. Denn neben den Demos von Marco Kurz in Kandel versucht nun auch wieder das Bündnis “Kandel ist überall” in der Region aktiv zu werden, nachdem der Export des Protests in andere Städte ziemlich gescheitert ist. Weitere Hintergründe sind dem Dossier zu entnehmen:

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“Großdemo #1″ am 7. April (Teil 2)

Hier das neue Dossier mit einer Zusammenfassung der Ereignisse und Akteure am 07. April 2018 in Kandel. Die Demo von Marco Kurz ist ein offensichtlicher Magnet für alle extrem Rechten Kräfte aus der Region – und niemand hat das Bedürfnis sich von ihnen abzugrenzen.

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“Großdemo #1″ am 7. April (Teil 1)

Das neue Dossier analysiert die Ausgangslagen im Vorfeld der Kundgebung am 7. April in Kandel: Marco
Kurz versucht sein Projekt “DerMarsch2017″ unter dem Deckmantel kandelbezogener Proteste endlich von Facebook aus auf die Straße zu bekommen – indem er die Reste verwaltet, die “Kandel ist überall”
übrig gelassen hat und parallel dazu das “Frauenbündnis Kandel” sprachlich marginalisiert.

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“Kandel ist überall” am 24. März (Teil 2)

“Kandel ist überall” reduziert sich auf den harten Kern. Christina Christen, die das “Bündnis Kandel ist überall” wie ein Wirtschaftsunternehmen führt, sollte nunmehr erkannt haben, dass aktuell eine Marktsättigung erreicht ist …. Die Reste will Marco Kurz mit seinem Marsch2017 verwalten. Jeden ersten Samstag im Monat um 14 Uhr auf dem Kandeler Marktplatz soll es eine “Großdemo” geben, erstmals am 7. April. Dazu wird demnächst ein Vorab-Dossier erscheinen.

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“Kandel ist überall” am 24. März (Teil 1)

Am Samstag, 24.03.18, wird es zu einer weiteren rechten Veranstaltung von dem Bündnis “Kandel ist überall” kommen. Dort werden wieder AfD-Politiker*innen Schultern an Schulter mit extrem Rechten diverser Organisationen marschieren. Aber diesmal ist absehbar, dass die Zivilgesellschaft ein deutlicheres Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit setzen wird:

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Info-Heft: Die Demonstrationen in Kandel am 3. März

Nach der Gewalttat vom 27. Dezember 2017 im Kandeler dm haben sich zwei Bündnisse mit Bezug zu Kandel gegründet und Demonstrationen durchgeführt: Das “Kandeler Frauenbündnis” und das “Bündnis Kandel ist überall”. Die Aktivisten der Bündnisse kommen nicht aus Kandel. Die wenigsten kommen aus der Region oder gar aus Rheinland-Pfalz. Sie alle haben gemeinsam, dass sie ihre politischen Aktivitäten im Internet (vor allem auf Facebook) dokumentieren. Die Orte, wo die eigentlichen Aktivitäten dann stattfinden, sind darum zweitrangig: Es geht in erster Linie um Bilder und um Botschaften, die man im Internet verbreiten kann. Kandel ist für diese Aktivisten nur ein Werkzeug, um Ziele zu erreichen, die sie schon lange haben… Weiterlesen:

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#Kandelistueberall als Spielfigur in einem AfD-internen Grabenkampf

Mit der Bestimmung von Torsten Frank zum Versammlungsleiter am 3. März hat sich #Kandelistueberall auf HoGeSa-Niveau begeben. Und es wird deutlich: Die Initiative #Kandelistueberall ist auch eine Spielfigur, die gegen den Pfälzer AfD-Landeschef Uwe Junge geführt wird.

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Berichte aus Kandel – Teil 2

Der Inhalt ist umfassend und nicht wirklich zusammenfassbar.
Es geht um die bundesweite Entwicklung hin zu “Frauenmaerschen” (etwa am 17.2. in Berlin oder am 3.3. in Kandel). Es geht um die versteckte Rolle der AfD dabei. Es geht darum, dass DerMarsch2017 “Kandel nicht zur Ruhe kommen lassen” will. Es geht um Parteien und Organisationen rechts der AfD, die sich den 3. Maerz als Querfront-Termin zurechtlegen. Und und und.

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Marco Kurz beim ProNRW-Jahresempfang 2018

Marco Kurz hat keine Probleme damit, sich mit extrem rechten Organisationen zu verbünden. Für die AfD ist er so nicht tragbar – das soll aber nicht unser Problem sein…

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Der Marsch 2017 am 28. Januar 2018 in Kandel: Zweiter Teil – Prolog vor der Demo

Hier der Prolog zur rechten Demo am 28.01.18 in Kandel. Von einem “Frauenbündnis” besorgter Einwohner*innen von Kandel kann wahrlich keine Rede sein. Bald folgt das nächste Dossier mit der konkreten Analyse der Veranstaltung.

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Der Marsch 2017 am 28. Januar 2018 in Kandel: Erster Teil – Vor der Demo

Für Sonntag, 28.01.2018, organisiert das “Frauenbündnis Kandel” eine weitere Veranstaltung in Kandel. Hinter dem Bündnis stecken vor allem Aktivisten des “Marsch 2017″. Der Aufruf wird unterstützt von rechten bis extrem rechten Gruppen und Organisationen. Wer, was und mit wem lest ihr im neuen Dossier:

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Der Marsch 2017 in Kandel am 2. Januar 2018

Am 27. Dezember 2017 wurde in Kandel ein 15-jähriges Mädchen vermutlich von ihrem Exfreund erstochen. Diese erschütternde Beziehungstat instrumentalisierten nun die Neu-Rechten aus dem Umfeld des “Marsch 2017″ für ihre menschenverachtenden Parolen und Positionen. Hintergründe dazu könnt ihr hier im neuen Dossier nachlesen.

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Abschlussdossier Ester Seitz

Eigentlich wollte Ester Seitz auswandern. Das hat sie sich allerdings wohl anders überlegt – schade eigentlich. Aber immerhin gibt sie sich noch immer alle Mühe, sich in ihrem Engagement zu isolieren. Und es deutet auch nichts darauf hin, dass sie nochmal in Karlsruhe aktiv wird. Das Kapitel können wir also abschließen.

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Der Marsch 2017 – Zweites Dossier

Das zweite Dossier zum “Marsch 2017″ gibt vor allem einen Überblick über Strukturen und Vernetzungen der verschiedenen Akteure. Mal sehen, wann die Beteiligten einsehen, dass ihr größenwahnsinniges Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt war…

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“Der Marsch 2017”

Seit ein paar Monaten ist in Süd(west)deutschland eine neue Buergerbewegung aktiv. Sie nennt sich “Der Marsch 2017”. Zum Teil wurde darüber schon in den letzten Netzwerkdossiers berichtet, denn mittlerweile sind personelle Überschneidungen zu “Karlsruhe wehrt sich”, “Fellbach wehrt sich” und der Dresdner Neonaziszene, in der sich Ester Seitz seit ihrem Umzug nach Meißen bewegt, erkennbar.

Das Dossier beleuchtet die Inhalte, für die “Der Marsch 2017” steht. Es wurde vorsorglich angefertigt, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Marsch-Ortsgruppe ‘Karlsruhe’ in analoger Weise zu Kargida oder “Karlsruhe wehrt sich” auf den Straßen Karlsruhes aktiv werden könnte …

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“Karlsruhe wehrt sich” am 22. Juli 2017

Am 27. Juni hatte Ester Seitz bei einer Kundgebung von Pegida Chemnitz verkündet, dass sie Anfang 2018 Deutschland verlassen werde – für immer. Das bedeutet auch das Ende für “Karlsruhe wehrt sich”, vorerst zumindest. Diese letzte Veranstaltung fand am 22. Juli statt. Mehr erfahrt ihr im entsprechenden Dossier.

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Ester Seitz verlässt Deutschland (27.06.17)

Am 27. Juni ließ Ester Seitz bei einer Kundgebung in Chemnitz die Katze aus dem Sack: Sie wird Deutschland bald verlassen. Das “deutsche Volk” sei “zerstoert” … und nach der kommenden Bundestagswahl werde die BRD-Diktatur die “Handschellen klicken” lassen bei den PatriotInnen. Na dann, gute Reise!

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“Karlsruhe wehrt sich” am 10. Juni 2017

Gute Nachrichten! Ester Seitz sieht ein, dass sie da in einer Sackgasse rumsteht:
“So, wie ich das sehe, können wir eigentlich nichts mehr machen. […] Wir werden Baden-Württemberg und Rheinand-Pfalz nicht mit zwanzig bis fünfzig Leuten verändern können. […] Und wir werden am 15. Juli noch einmal […] Gesicht zeigen. Und […] dann wird das die letzte Karlsruhe-wehrt-sich-Veranstaltung gewesen sein.”
Mehr über diese Erkenntnis könnt ihr im neuen Dossier nachlesen.

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Der sog. TddZ 2017 aus Karlsruher Sicht

Am 3. Juni veranstaltete die extrem rechte Kleinstpartei “DIE RECHTE” zusammen mit der NPD, Kameradschaften und sog. Freien Nationalisten ihren Jahreshauptevent, den “Tag der deutschen Zukunft”. Dieser fand erstmals in Süddeutschland statt – in Karlsruhe. Alles zum Aufmarsch und den Auswirkungen lest ihr im aktuellen Dossier.

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Ester Seitz und die Dresdner Neonaziszene im Mai 2017

Das neue Dossier widmet sich zum einen den Verflechtungen von Ester Seitz in die Dresdner Neonaziszene. Zum anderen geht es um die junge Bewegung “Der Marsch 2017″, die in Mannheim/Ludwigshafen ihr Zentrum hat. Es ist alles miteinander verflochten.

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“Karlsruhe wehrt sich” am 15. Mai 2017

Bei Ester Seitz reift langsam die Erkenntnis, dass ihr Protest in Karlsruhe für sie wohl nur in eine Sackgasse führt. Bei ihrem zweiten Montagsmarsch durfte sie mit ihren 16 Mitläufer*innen schon gar nicht mehr die Straße benutzen. Es ging einmal um den Block – auf dem Gehweg. Und sogar bei der Polizei hat man offenbar erkannt, dass das nicht mehr so richtig ernst zu nehmen ist, denn die weiträumigen Absperrungen mit Hamburger Gittern wurden durch Flatterband ersetzt. Weiter so!

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“Karlsruhe wehrt sich” am 5. Mai 2017

Aktuell läuft Ester Seitz gerne in Sackgassen. Und wenn wir Glück haben, dann sind für sie anstehende Prozesse eine Sackgasse als Versammlungsleiterin. Die genauen Details dazu könnt ihr in unserem aktuellen Dossier nachlesen.

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Ester Seitz isoliert sich (April 2017)

Ester Seitz stellt sich selbst immer weiter ins Abseits. Darüber werden wir uns sicher nicht beschweren. Allerdings könnte sie langsam mal erkennen, dass sie dann ihre Aktivitäten in Karlsruhe auch beenden kann. Aber lest selbst, wie es aktuell um sie bestellt ist.

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“Karlsruhe wehrt sich” am 22. April 2017

In unserem neuen Dossier erfahrt ihr mehr über Ester Seitz’ Verhältnis zur extremen Rechten, die AfD und anderen nervigen Veranstaltungen am 22. April. Eine weitere wichtige Rolle spielt außerdem ein Straßenschild. Doch lest bitte selbst.
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Zwei Wahrheiten bei einem Polizeieinsatz in Karlsruhe am 17.2.2017

Der skandalöse Polizeieinsatz vom 17. Februar 2017, als berittene Polizeikräfte in eine freidliche Gegendemo ritten, wird sicher vielen noch im Gedächtnis sein. Vor allem die Betroffenen werden das Geschehen so schnell nicht vergessen. Dabei ist doch eigentlich gar nichts passiert, zumindest wenn man den Ausführungen der Polizeit Glauben schenken mag. Das wollen wir aber nicht und so werden wir weiter für eine Aufklärung kämpfen.

Über die zwei Wahrheiten des Polizeieinsatzes könnt ihr in unserem aktuellen Dossier mehr erfahren.

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“Karlsruhe wehrt sich NICHT” am 08. April 2017

Unser neues Dossier ist eher kurz, aber wir wollen uns nicht darüber beschweren, dass die Kundgebung von “Karlsruhe wehrt sich” kurzfristig abgesagt wurde. Ester ist im Urlaub. Das ist gut. Für uns alle.
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Die „Karlsruher Offensive“ vom 27.03. bis 02.04.2017

Diesen Weltrekordversuch haben wir nun überstanden – hier könnt ihr mehr darüber erfahren. Unser aktuelles Dossier über die “Karlsruher Offensive” und viel Unterhaltung für antifaschistische Gegendemonstrant*innen:
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Die „Karlsruher Offensive“ – vorgestellt bei „Karlsruhe wehrt sich“ am 20. März 2017

Ester Seitz hat beschlossen, ihrer bisherigen Ichshow noch einen draufzusetzen: kein “Kindergartenwiderstand” mehr, sondern “echter Protest”. Wie sie plant ihre Kraftreserven mit einem Weltrekordversuch der Dauerdemo vor dem Ordnungsamt einzusetzen, lest ihr im aktuellen Dossier.
Die Karlsruher Offensive (Dossier 20_03 Vorabinfo)

”Karlsruhe wehrt sich” am 11. März 2017

In der aktuellen Folge lest ihr über Erregungszustände von KWS-Patriot/innen, Karlsruher Krach, und das Einüben von patriotischen Sitzblockaden.
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Pressemitteilung: Netzwerk Karlsruhe gegen Rechts fordert schnelle und lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatz gegen Demonstrierende am 17. Februar 2017

Das Karlsruher Netzwerk gegen Rechts ist schockiert über den Polizeieinsatz auf der Kreuzung Waldstraße/Zirkel am 17.02.2017 und fordert eine schnelle und lückenlose Aufklärung von Polizeipräsident Freisleben.
PM Netzwerk Karlsruhe gegen rechts Aufklärung Polizeieinsatz

“Karlsruhe wehrt sich” am 17. Februar 2017

Ester Seitz weilt um den 13 Februar, dem Nazi-Gedenktag der Bombaridierung Dresdens, nicht in ihrer neuen Heimat. Gut für Sachsen, schlecht für Karlsruhe.
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Die “Bürgerbewegung Leipzig” am 4. Februar 2017

Das neue Dossier prophezeit: Die Kundgebungen von “Karlsruhe wehrt sich” werden seltener werden,
dafür mit langer Sommerpause, unspektakulären Redebeiträgen und alibihaften
Märschen zum Bundesverfassungsgericht.
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“Karlsruhe wehrt sich” am 14. Januar 2017

Das aktuelle Dossier des Netzwerk Karlsruhe gegen rechts berichtet von der Butterfahrt von unter 50 “patriotischen” Rentner/innen aus der Pfalz und Württemberg in die Fächerstadt und die Fortsetzung der optischen Entnazifierung.
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Exkurs: Köln am 7. Januar 2017

Im aktuellen Dossier erfahrt man mehr über: die Weihnachtsansprache von Ester Seitz, wandernde “Patrioten” in Köln, Verteilungskämpfe und Verschwörungstheorien.
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“Karlsruhe wehrt sich” am 18. Dezember 2016

Flucht nach vorn: Ester Seitz kündigt Umzug nach Meißen an. Über den neuen Lebensabschnitt und was das für die Kundgebungen in Karlsruhe bedeutet, berichtet das aktuelle Dossier.
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“Karlsruhe wehrt sich” am 2. Dezember 2016

Das aktuelle Dossier berichtete über den “Marsch” auf das Bundesverfassunggericht und bietet einen Überblick über die aktuellen verschwörungstheoretischen Thesengeflechte von “Karlsruhe wehrt sich”.

 

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“Karlsruhe wehrt sich” am 25. November 2015

Im neuen Dossier wird neben der Kundgebung von “Karlsruhe wehrt sich” über die das Experiment von Ester Seitz berichtet, im Westen Deutschlands erfolgreiche Nazi-Netzwerke mit sich als Strippenzieherin zu schaffen.

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Pegida Karlsruhe und “Karlsruhe wehrt sich” im November 2016

Themenschwerpunkte im neuen Dossier sind die Kundgebung von Pegida Karlsruhe am 8.November und die Kundgebung von “Karlsruhe wehrt sich” am 12.November.

Weitere Schwerpunkte sind die gehäuften Auftritte von Ester Seitz in Sachsen sowie ihr öffentlicher Flirt gestern mit SageSa und der NPD-Saar  in Saarbrücken.

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Patriotisches Update Oktober 2016

Das neue Dossier beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit  den Kundgebungen von “Fellbach wehrt sich” am 22.10.2016 (Beteiligung von Ester Seitz) und Pegida Karlsruhe am 25.10.2016 (Anmelder Thomas Rettig).

Außerdem wird berichtet von der Kundgebung des “Bürgerbündnisses Havelland”, bei der Ester Seitz als Rednerin anwesend war. Vor der Kundgebung hatte man via Facebook vor den “Zionreptoeliten” gewarnt. Auf der Kundgebung wetterte dann zuerst Enrico Graziani gegen “die Rothschilds”. Danach mutmaßte Ester Seitz, der jugendliche Selbstmörder von Schmölln sei bestimmt bei einem Erpressungsversuch aus Versehen heruntergefallen. Und in einer Umbaupause wurde ein Lied engespielt, in dem sich die Sängerin stolz zur NPD bekannte.

Dies und mehr im neuen Dossier:

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Patriotisches Update Anfang Oktober 2016

Ester Seitz sammelt 1000 “Patriot*innen” aus Süd- und Südwestdeutschland ein und bestückt damit die Demonstration “Festung Europa” am 3.Oktober in Dresden. Zum Dank wird sie von dieser weiterhin freundlich ignoriert.

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Zur Demonstration von “Karlsruhe wehrt sich” am 07-10.2016 mobilisierte Seitz u.a. mit dem mehrfach vorbestraften Münchner Neonazi Lukas Bals. Dieser wurde dann vom Ordnungsamt als Redner nicht zugelassen.

Am 8. Oktober war Ester Seitz  in Dortmund als Teilnehmerin auf der  “Gemeinsam Stark Deutschland”- Demo, die dem Hooligan-Spektrum zuzuordnen ist.

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Karlsruhe – Hannover – Bautzen: Ein “patriotisches” Wochenende

“Karlsruhe wehrt sich” reüssierte am 16.9.2016 trotz NPD-Verstärkung (Jan Jaeschke)  mit ca. 25 Patriot*innen. Nach Demo-Zwischenstopp in Hannover fuhr Ester Seitz dann am 18.9.2016 nach Bautzen, zur “Unterstützung” der dortigen Rechtsextremist*innen durch ein eigenes Demonstrationsevent. Die lokale Szene reagierte hocherfreut und verkündete auf Facebook: „Nachdem heute schon Widerstände aus anderen Städten meinten irgendwas in BZ reißen zu müssen, springt nun Auch Ester Seitz Schreikind ihrer Art auf den Zug auf. Wir sagen mal Nö und bitten euch, diese Nutznießer zu meiden und nicht auf jede X-Beliebige
Demo zu rennen.“

Weitere Infos im aktuellen Dossier:

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“Karlsruhe wehrt sich” – Neustart im September

Berichte zu den Demonstration von “Karlsruhe wehrt sich” am 03.09.2016 und zur gemeinsam von Ester Seitz und ProNRW veranstalteten Demonstration am 04.09.2016 in Köln sind zu lesen im neuen Dossier:

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Patriotisches Update Juli 2016 /2

Die zweite Julihälfte mit Ester Seitz: Trotz intensivster Bemühungen gelang es ihr nicht, bei der “Merkelmussweg”-Demo in Berlin am 30.07.2016 als Rednerin aufzutreten. Tags darauf machte sie als Anmelderin und Versammlungsleiterin der rechten Anti-Erdogan-Demo eine äußerst unglückliche Figur und setzte sich nicht nur über Versammlungsrecht hinweg sondern zog auch den Unmut ihrer eigenen Leute auf sich.

2016_08_07 Patriotisches Update Juli(2)

Patriotisches Update Juli 2016

Sommerpause in Karlsruhe – aber in anderen deutschen Städten sind Ester Seitz und Melanie Dittmer weiterhin aktiv.  Neu sind Aktionen in Bielefeld, wo  unter dem Namen “Bielefelder Bürgerwille” neben Seitz und Dittmer etwa 50 angereiste Rechtsradikale, vornehmlich aus Hamm, Dortmund und Düsseldorf demonstrierten. In Bielefeld formierte sich ein breites Bündnis aus ca. 800 Gegendemonstrant*innen.

Weitere Infos und Berichte im Patriotischen Update Juli 2016:

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Videomitschnitt der Veranstaltung “Fluchtziel Europa 2 – Gesellschaftliche Ängste wahrnehmen / verstehen / bewältigen”

Die Veranstaltung  Fluchtziel Europa 2  – Gesellschaftliche Ängste wahrnehmen/ verstehen/ bewältigen” fand am 12.07.2016 im Badischen Staatstheater statt. Weitere Informationen in der Veranstaltungsankündigung.

Die Videomitschnitte der Veranstaltung sind nun verfügbar:

Teil 1 Vorträge im KLEINEN HAUS
Themen und Experten auf dem Podium

Teil 2 World Café in den FOYER + kleiner Imbiss (kein Mitschnitt verfügbar)
Gespräche der Besucher/innen an moderierten Tischen (Reaktionen, Fragen, Vorschläge)

Teil 3 Podium im KLEINEN HAUS
Rückführung der Besuchergespräche auf das Podium |Moderation Claus Heinrich, Journalist, Politisches Feuilleton, SWR Baden-Baden

Die Veranstaltung wurde von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis und auch vom Netzwerk Karlsruhe gegen rechts unterstützt.

 

Extra-Dossier zum Verfassungsschutz 2015

Das Dossier wertet den Verfassungsschutz in Bezug auf Parteien auf, deren Mitglieder als Redner*innen oder Teilnehmer*innen der  Demonstrationen von “Karlsruhe wehrt sich” präsent sind: DIE RECHTE, ProNRW, NPD und neuerdings auch die antisemitische und revisionistische “Europäische Aktion”.

2016_07_05 Extradossier VS-Bericht 2015

Patriotisches Update Juni 2016

In zwei Städten mussten Ester Seitz  und ihre Mitstreiter*innen herbe Niederlagen einstecken: Am 17. Juni 2016  in Fellbach waren die 11 Teilnehmer*innen von “Fellbach wehrt sich” umringt von ca. 400 Gegendemonstrant*innen. Der geplante Demonstrationszug von “Fellbach wehrt sich” fand darauf hin nicht statt.

Die für den 18. Juni 2016 angekündigte Demonstration in Bonn sagten Ester Seitz und Melanie Dittmer wegen der hohen Auflagen durch die Versammlungsbehörde ab.

Die von Melanie Dittmer initiierte und von Ester Seitz unterstützte Aktion “Stolpersteine umdekorieren” wurde von der VVN BdA Aachen zur Anzeige gebracht. Auch an anderen Stellen wird derzeit wegen dieser Aktion ermittelt.

Weitere Vorkommnisse im ereignisreichen Juni:

2016_07_04 Patriotisches-Update-Juni-2016

Berichterstattung zur Demonstration von “Karlsruhe wehrt sich” am 03.06.2016

Ca 30 Personen folgten dem Aufruf von Ester Seitz zur letzten Demonstration von “Karlsruhe wehrt sich ” vor der Sommerpause. Erstmals waren dort auch Flaggen der “Europäischen Aktion” einer Vereinigung von Holocaust-Leugner*innen zu sehen.

Weitere Infos im aktuellen Dossier:

2016_06_03 Karlsruhe wehrt sich

Patriotisches Update Mai 2016

Auch außerhalb von Karlsruhe sind Ester Seitz und Melanie Dittmer aktiv in ihrem Bestreben, rechte Parteien und Gruppierungen zu einer “patriotischen Einheitsfront” (Dittmer)  zusammenzubringen. Die Zahlen ihre Anhänger, die sich zu den Aktionen in Stendal, Bochum und Bonn einfanden, lagen im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Bereich.

Lesen Sie mehr im Dossier: 2016_05_31 Patriotisches Update Mai 2016

“Karlsruhe wehrt sich” am 13.05.2016: Analysen und Berichte

“Handverlesene 38 zugereiste ‘PatriotInnen’ hatten den Weg zu “Karlsruhe wehrt sich” gefunden. Sie schwenkten etwa sechzehn Fahnen: Die eine Hälfte bildeten BRD-Fahnen, die andere Hälfte hatte Reichsbezug. […]
Inhaltlich überschattet war die Kundgebung von der Tatsache, dass Melanie Dittmer am Vortag ein polizeiliches Redeverbot bekommen hatte für eine Kundgebung in Bonn am 14. Mai.”

Lesen Sie mehr im aktuellen Dossier:

2016_05_13 Karlsruhe wehrt sich 13_Mai

Patriotische Nöte im April 2016

der April verlässt die PatriotInnen in Karlsruhe mit sorgenvoller Mine.

Melanie Dittmer, für den 13. Mai erneut als Rednerin in Karlsruhe angekündigt, wurde heute Nachmittag in Düsseldorf u.a. wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Alois Röbosch bekam vor 2 Wochen von der Speyerer Lokalpresse zu lesen, dass er wegen seines Engagements für Ester Seitz nicht als frei von Rassismus bzw. frei von Diskriminierungsverhalten gelten könne. Ester Seitz wiederum bekam von der Kargida gesagt, alle Karlsruher PatriotInnen sollten erstens “Karlsruhe wehrt sich” meiden und zweitens mithelfen, Ester Seitz aus der Stadt zu jagen. Und die Kargida schließlich bekam von Lutz Bachmann höchstpersönlich die im März neu gefundene Gallionsfigur Ignaz Bearth abgesägt.

Genaueres im aktuellen Dossier.

2016_05_01 Patriotische Noete im April 2016

Ester Seitz mit Günter Deckert und anderen NPD-Kadern im Kraichgau

Berührungsängste mit dem rechten Rand kann man “Karlsruhe wehrt sich”-Aktivistin Ester Seitz nicht nachsagen. Am 23.4. trat sie als Rednerin auf einer NPD-Demo mit dem Doppelmotto: “Todesstrafe für
Kinderschänder – Gegen die Asylflut” auf.

Mehr dazu im Dossier:

2016_04_23 Ester Seitz am 23_04 bei den Freie Nationalisten Kraichgau

Redeauszüge und Kommentare zur Demonstration von “Karlsruhe wehrt sich” am 8. April 2016

Das Dossier berichtet schwerpunktmäßig von der Demonstration der Gruppierung “Karlsruhe wehrt sich” am 08.04.2016 und den im Zusammenhang damit gehaltenen Reden und Vorkommnissen. Auch zur Gegendemonstration des Netzwerks “Karlsruhe gegen Rechts”, die in zu dieser Gelegenheit von der Christlich-Islamischen-Gesellschaft organisiert wurde, gibt es Redeauszüge von Pfarrerin Ulrike Krumm (Luthergemeinde Karlsruhe), die sich unter anderem zu den in den öffentlich gemachten Vorwürfen der FDP-Gemeinderatsfraktion, im Netzwerk gebe es “linksextreme Tendenzen”, äußert.

Außerdem gibt es Informationen zu weiteren Demonstrationen und Aktionen, bei denen Aktivist*innen von “Karlsruhe wehrt sich” in Erscheinung traten, namentlich die Aktion”Halal Challenge” (Melanie Dittmer), “Biegida” (Bielefeld, 02.02.2014, Ester Seitz) ,”Weißwasser steht auf (04.04.2016, Ester Seitz und Melanie Dittmer) und “Pfälzer Spaziergänge” (Pirmasens, 09.04.2016, Alosi Röbosch, Marcel Meyer, Ester Seitz).

2016_04_08 Karlsruhe wehrt sich

Patriotisches Update März 2016

Ester Seitz gestaltet ihr politisches Spektrum breit gefächert. Einerseits tritt sie
bei heimattreuen Turbonazis (19.3.) bzw. im Rahmen von kryptofaschistischen
Vortragsreihen (30.3.) auf, wo man BRD+FDGO für einen nicht reformierbaren
Fehler in der Geschichte hält und über Deutschland im Geiste noch immer die
schwarz-weiß-rote Reichsflagge wehen sieht. Andererseits sucht sie aktuell
massiv die Nähe zu den “Pfälzer Spaziergängen”, wo man bodenständiger und
weitaus ideologiefreier oft einfach nur einen Hass auf die aktuellen Flüchtlinge
hat ….. und bei “Karlsruhe wehrt sich” lädt man offiziell ;besorgte BürgerInnen’ ein
und lässt ein Meer an schwarz-rot-goldenen Fahnen wehen.
Es kommt Ester Seitz in ihrer Hybris bei den Demonstrationen zudem nicht auf
die Anzahl der Demo-Teilnehmenden an. Ob es 120 sind wie in Bruchsal am 19.
März oder 26 wie in Bielefeld am 2. April oder 3 wie in Ettlingen am 4. März. Die
Demonstrationen sind für sie Rituale, die dazu dienen, “den Samen der
Revolution zu säen”.

Mehr dazu im akutellen Dossier

2016_03 Patriotisches Update

Dossier zum “Tag der Heimattreue” in Bruchsal 19.03.2016

Zum “Tag der Heimattreue” hatte die Partei “Die Rechte” zusammen mit der NPD und Freien Kameradschaften bundesweit nach Karlsruhe mobilisiert. Zur Auftaktkundgebung um 14:00 zählte die Polizei ca. 120 Personen aus dem rechten Spektrum. Das Dossier bündelt Berichte aus Zeitungen und verschiedenen Online-Medien sowie Auszüge und Kommentare zu den dort gehaltenen Reden.

2016_03_19 Bruchsal Tag der Heimattreue (19_03)

Redeauszüge und Analysen zu “Karlsruhe wehrt sich” am 05.03.2016

Mit gerade mal 35 Personen und gefühlt doppelt so vielen Deutschland-Fahnen demonstrierte “Karlsruhe wehrt sich” am 05.03.2016 auf dem  Karlsruher Schlossplatz in Nähe des Bundesverfassungsgerichts. Redeauszüge und Hintergrundinformationen rund um diese Demonstration finden sich in folgendem Dokument:

2016_03_05 Karlsruhe wehrt sich

“1 Jahr Kargida” – Analsysen und Hintergrundinfos zur Demonstration am 27.2.2016

Bei der und 70 TeilnehmerInnen zählenden Kargida-Kundgebung, bei der der Schweizer Ignaz Bearth prominent als Gastredner angekündigt war, fanden sich  “zahlreiche zwielichtige Fahnen ein, die man bei einer Veranstaltung, die sich offiziell als Sprachrohr demokratisch gesinnter WutbürgerInnen präsentierte, nicht hatte erwarten dürfen. Fahnen, die je nach ihrer konkreten Zeichnung oder dem Gültigkeitszeitraum in Deutschland vielleicht nicht verboten sind, aber weltweit durchaus gegen die Grenzen des guten Geschmacks verstoßen.

Die gesamte Analyse mit vielen Hintergrundinfos gibt es hier:

15 Ein Jahr Kargida am 27_02_2016

“Karlsruhe wehrt sich” am 20.2.2016 in Mainz

Ester Seitz und die AktivistInnen von “Karlsruhe wehrt sich” wollen nun auch in anderen Städten aktiv werden.

“Am 20. Februar kamen 35 BesucherInnen zur Kundgebung von „Karlsruhe wehrt sich“ [in Mainz]. Bei der Gegenkundgebung fanden sich insgesamt etwa 400 Personen ein. 300 davon etwa besuchten die Gegenkundgebung und stellten sich der Hetze zeitgleich symbolisch in den Weg. Etwa hundert schwarz gekleidete Jugendliche aus Mainz, Darmstadt, Frankfurt, Schifferstadt und anderen Orten der Region versuchten, den Spaziergang real zu blockieren. Der Kundgebungsort von „Karlsruhe wehrt sich“ war frühzeitig durch die Polizei abgeriegelt worden. Die Spaziergangsstrecke jedoch nicht. Dort kam es zu drei Sitzblockaden und einer Stehblockade, die von der Polizei durch Wegtragen aufgelöst wurden.”

Das gesamte Dossier zum 20. Februar in Bautzen, Bochum und Mainz:

13 Karlsruhe wehrt sich – Mainz 20_Februar

Analyse und Auszüge der Reden von “Karlsruhe wehrt sich” am 02.02.2016 in Karlsruhe

Ich ertrage diese BRD nicht mehr. Dieses verlogene, absurde Dreckssystem
muss weg, und zwar so schnell wie möglich. Deutsche – steht auf. Wehrt euch. Rafft
euch zusammen in Gruppen, geht demonstrieren. Ihr müsst Demos machen, nachts,
spontan, ohne Anmeldung. Kippt das System, wehrt euch. Dieser Staat hat sein
Existenzrecht komplett verwirkt. (…) Merkel ist wahnsinnig geworden, Merkel muss weg.
Merkel ist der Tod Deutschlands. Was wir brauchen, ist eine waschechte Revolution.

Analyse und weitere Auszüge der von Melanie Dittmer gehaltenen Rede auf der Demonstration von “Karlsruhe wehrt sich” am 02.02.2016 hier:

Rede von Melanie Dittmer am 02_Februar 2016 (Vorabdruck)

Analysen der gesamten Reden finden Sie hier:

13b Karlsruhe wehrt sich am 02 Februar 2016

Videomitschnitt der Veranstaltung “Fluchtziel Europa” am 24.01.2016

Die Veranstaltung “Fluchtziel Europa” am 24.01.206 im Badischen Staatstheater wurde von einem breiten Bündnis an Karlsruher Organisationen und Einrichtungen unterstützt, unter anderem auch durch das Netzwerk Karlsruhe gegen rechts. Wegen des enormen Interesses konnten viele Besucher*innen der Veranstaltung nur über Audioübertragung vom Foyer aus beiwohnen. Die Videoaufzeichnung dokumentiert die Impulsreferate der Expert*innen und die abschließende Diskussion. Eine weitere Veranstaltung ist geplant.

Link zur Videoaufzeichnung

 

Expertisen und Links zum Thema Rechtspopulismus und AfD

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von online zugänglichem Material zu den neuen rechtspopulistischen Strömungen und zur AfD. Eine Auswahl findet sich hier:

Expertisen und Material:

Alexander Häusler, Reiner Roeser (2014): Rechtspopulismus in Europa und die rechtspopulistische Lücke in Deutschland.

Alexander Häusler (2015): Die AfD – Partei des rechten Wutbürgertums am Scheideweg, Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.).

Alexander Häusler, Reiner Roeser (2015): “Erfurt ist schön deutsch – und schön deutsch soll Erfurt bleiben”: Das politische Erscheinungsbild der Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) in Thüringen / Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.). – Erfurt : Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen.

DGB-Jugend Baden-Württemberg (2015), Mut zur Aufklärung. Was will die AfD zur Landtagswahl am 13. März? Die Gewerkschaftsjugend klärt auf. (Flyer)

Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anthalt e.V. (2016), Volk – Nation – Identität. Das Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt. Das Heft aus der Reihe “miteinanderaktuell” steht hier zum Download bereit. Auszüge finden sich auf der Webseite Netz gegen Nazis

Jasmin Siri, Marcel Lewandowsky (2015): Alternative für Frauen? Rollen, Netzwerke, geschlechter­politische Positionen in der Alternative für Deutschland (AfD).

Kemper, Andreas (2014): Keimzelle der Nation? Familien- und geschlechterpolitische Positionen der AfD – eine Expertise: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Politik und Gesellschaft, Berlin.

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) (2015): Wi(e)der sprechen – Über die Auseinandersetzung mit der Alternative für Deutschland und die Notwendigkeit, über Demokratie zu sprechen.

Dort im Angebot:

Workshops für ua. Für Politiker*innen: http://www.mbr-berlin.de/angebote/fortbildung-workshops/fur-demokratische-parteien/

http://www.mbr-berlin.de/aktuelles/experten_innennetzwerk-zum-umgang-mit-der-alternative-fur-deutschland/

VVN-BdA Baden-Württemberg (2016): Die AfD in Baden-Württemberg. Informationen der VVN-BdA zur Landtagswahl.

Artikel:

Baden-Württemberg:

Lucius Teidelbaum (2014): Jahresrückblick 2015, Baden-Württemberg: Heimatland der “Besorgten Eltern”, Netz gegen Nazis (Hrsg.).

Artikelsammlung auf: http://keinealternative.blogsport.de/ und https://twitter.com/afdwatch_bawue

Selbstdarstellung der namentlich nicht erwähnten Autor*innen: „Dieser kritische Watch-Blog zur Partei Alternative für Deutschland“ wird von der „Initiative gegen falsche Alternativen“ (IgfA) betrieben. Die IgfA steht keiner Partei nahe. Sie ist der Überzeugung, dass Demokratie sich nicht aller paar Jahre an der Wahlurne erschöpfen sollte. Eine lebendige und tiefe Demokratie sollte unserer Überzeugung nach in allen gesellschaftlichen Bereichen, konsensorientiert, ständig und mit so wenig wie möglich Vertretungs-Mandaten stattfinden.“

Schwerpunkt Frauen und die AfD:

Ludwig Greven (Die Zeit, 25.01.2016): Frauen und die AfD – Männersache.

Astrid Ehrenhauser (taz, 29.01.2016): Frauenmangel bei der AfD – Der bewegte Mann.

Einzelpersonen:

Markus Frohnmaier

Cornelia Spitz (Schwarzwälder-Bote, 21.01.2016): AfD-Mann schießt gegen AfD-Mann.

Henry Bernhard (Deutschlandfunk, 29.10.2015): AfD-Kundgebung in Erfurt “Wenn wir kommen, wird aufgeräumt!”. (neben Frohnmaier ebenfalls zitiert: Christina Baum)

Rafael Binkowski (Stuttgarter Zeitung, 25.2.2015): Aufstrebende Partei Wer steckt hinter der AfD?

Marc Jongen

Helmut Kellershohn (2014): AfD-Sondierungen – Sondierungen im Feld der AfD (Teil 1) Marc Jongens AfD-Manifest und die jungkonservative Neue Rechte.

Justus Bender, Reinhard Bingener (FAZ, 15.01.2016): Marc Jongen – Der Parteiphilosoph der AfD.

Jörg Scheller (Die Zeit, 14.1.16, zuletzt editiert am 31.1.16): Wenn die stolzen Geister denken – Wie der Philosoph Marc Jongen, ein enger Vertrauter Peter Sloterdijks, die Ideologie der AfD vorantreibt. Und was von den Werten der Partei zu halten ist.

Jörg Meuthen

Günther Lachmann (Die Welt, 31.12.2015): Jörg Meuthen, die unbekannte Macht der AfD.

Joachim Dorfs, Reiner Ruf (Stuttgarter Zeitung, 28.01.2016), AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen „Ich bin kein Brandstifter“ (Interview).

Beatrix von Storch

Merlind Theile (Die Zeit, 5.3.2015), Wer braucht diese “Zwischendinger”? Die AfD klärt auf: Über Analsex in Grundschulen und andere Folgen der Gender-Politik.

Philipp Stempel (RP-online, 25.01.16), AfD-Politikerin sorgt für Aufsehen – Für Beatrix von Storch sind andere Meinungen oft “irre”.

Ruben Rehage (Stern, 25.01.2016), AfD-Politikerin Beatrix von Storch – Die Facebook-Hetzerin.

Viktor Reichardt (BZ, 26.01.2016), Beatrix von Storch – Eine Frau, die sich gern im Ton vergreift. (Enthält „klassische Zitate“).

Die Materialsammlung als PDF zum Download

2016_02-03 Materialsammlung-AfD-Rechtspopulismus

Herzlichen Dank an Ellen Esen für die Zusammenstellung!

“Kargida”, “Widerstand Karlsruhe”, “Karlsruhe wehrt sich” – neue Entwicklungen zum Jahresbeginn 2016

“Die Kargida ist zur Zeit jene Gruppe, die sich Ende 2015 von ‘Widerstand Karlsruhe’ abgespalten hat. Die nächste Kundgebung soll am 27. Februar auf dem Stephanplatz sein. Als Redner wird Ignaz Bearth angekündigt, ein laut Wikipedia rechtsextremer Schweizer Politiker, der in Deutschland als Pegida-Redner aktiv ist. Als Pressesprecher der Pegida Schweiz trat er im Januar 2015 zurück10 – unter
anderem wegen seiner Nähe zur rassistischen ungarischen Jobbik-Bewegung.

Der ‘Widerstand Karlsruhe’ mobilisiert für seine kommende Kundgebung am 2. Februar mittlerweile mit den Worten: ‘Widerstand Karlsruhe, Kargida und Steh’ auf für Deutschland vereinen sich! Gemeinsam zur Rettung des Deutschen Volkes.’ Als RednerInnen sind Christopher von Mengersen, Holm Teichert und Melanie Dittmer angekündigt – alle drei sind aus dem ProNRW-Umfeld, das Ester Seitz sich in den letzten Monaten erschlossen hat. Ferner soll es ein ‘Bürgermikro’ geben.”

Mehr dazu im aktuellen Dossier “Widerstand” und Pegida im Januar 2016

11 Pegida – Kargida – Widerstand – Karlsruhe wehrt sich (Ende Januar 2016)

Wie stark die Vernetzung zwischen Ester Seitz, Sigrid Schüßler (ehemals NPD-Landesvorstand Bayern) und dem ProNRW Umfeld inzwischen ist, zeigen Auftritte mit ProNRW Mitglied Christopher von Mengersen auf dem Akademikerball in Wien und am 30.Janaur auf Demonstrationen in Köln und Büdingen.

Mehr dazu in folgendem Dossier:

2016_01_30_Januar in Köln und Büdingen

“Widerstand Karlsruhe” – Demonstrationen: Analyse der Redebeiträge September bis Dezember 2015

In den Folgenden Dossiers werden die Reden, die von verschiedenen Redner*innen auf den Kundgebungen von “Widerstand Karlsruhe” gehalten wurden, in Auszügen zitiert und analysiert. Berücksichtigt sind alle Kundgebungen ab dem 22.9.2015 bis zum Jahreswechsel 2015/16. Redebeiträge von “Widerstand Karlsruhe” und den Vorgängergruppierungen bis zum Spätsommer 2015 sind exemplarisch im “Kargida-Dossier” zitiert und analysiert. Die Analysen stützen sich auf die jeweils von den Veranstaltern auf Youtube veröffentlichten Videomitschnitte.

02 Widerstand vom 22_09 03

Widerstand 06_10_2015 04

Widerstand 20_ Oktober 2015 05

Widerstand 03_11 06

WiKa am 17_11_2015

2015_12_13 Merkels letzter Parteitag

Reden am 01_12

Wika am 15_12 _2015

10b Patriotischer Jahreswechsel15_16 (Onlineversion)

Bußgeld- und Kostenbescheide für Sitzblockaden – Radiobeitrag vom 22.11.2015

In Karlsruhe wird Zivilcourage gegen Kargida („Widerstand Karlsruhe“) bestraft

Am 31. März 2015 gab es in Karlsruhe eine spontane friedliche Sitzblockade gegen einen Aufmarsch der Pegida Karlsuhe (heute „Widerstand Karlsruhe“). Seit August flattern die Bußgeldbescheide ins Haus, ausgestellt von Polizei und Ordnungsamt dert Stadt Karlsruhe. Dagegen wurde vielfach Einspruch erhoben – und am 16. November fand in diesem Zusammenhang der erste Prozess vor dem Amtsgericht Karlsruhe statt.

Radiointerview mit Anete Wellhöfer

Freies Radio Querfunk vom 22.11.2015

Das Kargida-Dossier

Dieses Dossier wurde von Mitgliedern des Netzwerks Karlsruhe gegen rechts zusammengestellt und enthält Auszüge und Analysen der Redner*innen, die seit Februar 2015 unter den Bezeichnungen “KARGIDA”, “Pegida Karlsruhe” und “Widerstand Karlsruhe” in Karlsruhe Kundgebungen abgehalten werden. Neben Redebeiträgen von Michael Mannheimer, Michael Stürzenberger und Ester Seitz finden sich auch Auszüge aus den Reden lokaler Aktivist*innen wie Thomas Rettig und Angelina Bähren. Die Auszüge sind thematisch geordnet. Dabei wird deutlich, dass das Gründungsmotto „Stoppt die Islamisierung Europas“ ein Alibi ist für das Propagieren von Fremdenfeindlichkeit, Nationalsozialismus und völkischem Biologismus und dass weitreichende gesellschaftliche Transformationen angestrebt werden, die durch die Notwendigkeit eines “kulturellen Selbstschutz” im Abgrenzung zum Islam (der stets mit Islamismus gleichgesetzt wird), begründet werden.

Das Dossier kann hier angesehen und heruntergeladen werden:
Das Kargida-Dossier

Kleine Anfrage zum Thema „Rechtsextremismus in Karlsruhe“

Auf Initiative des Netzwerks Karlsruhe gegen rechts wurde durch die Landtagsabgeordneten Alexander Salomon, Dr. Gisela Splett GRÜNE und Johannes Stober SPD eine Kleine Anfrage zum Thema „Rechtsextreme Aktivitäten und Gruppierungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe“ an die baden-württembergische Landesregierung gestellt.

Die Antwort des Innenministeriums vom 19.02.2015 finden Sie hier:
kleine_Anfrage.pdf