Lesung und Konzert mit Esther Bejarano und Microphone Mafia

Wir freuen uns, die 90-jährige Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano gemeinsam mit ihrem Sohn und den Rappern der Microphone Mafia aus Köln am 5. Juni 2015 in Karlsruhe begrüßen zu können.

Ab 19:30 Uhr werden die Künstler*innen Lieder ihrer beiden Alben „La Vita Continua“ und „per la vita!“ im Anne-Frank-Haus auf der Bühne präsentieren. Zusätzlich wird die jüdische Musikerin Esther Bejarano aus ihrem 2013 im Laika-Verlag erschienenen Buch „Erinnerungen – Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts“ lesen und aus ihren Erfahrungen in der NS-Zeit berichten.

Weitere Infos: http://lka.tumblr.com

Veranstaltung bei Facebook

https://www.facebook.com/events/414406938732103

Mobiles Lernlabor „Mensch, du hast Recht(e)!“


Die Ausstellung  „Mensch, du hast Recht(e)!“ macht in Karlsruhe Station!

29.6. – 10.07.2015 im jubez, Kronenplatz 1, 76133 Karlsruhe

Eröffnung: 26.06.2015 um 18:00

Öffnungszeiten: Mo-Fr 15.00-18:00

Sonderöffnungszeiten für Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung

Eintritt: 1€ Dienstag nachmittags Eintritt frei.

reader_mdhrDie Ausstellung „Mensch, du hast Recht(e)!“ wurde von der Bildungsstätte Anne Frank in Form eines „Mobilen Lernlabors“ konzipiert und richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. In mehreren Stationen wird anhand alltäglicher Beispiele  thematisiert, was Menschenrechte sind und wie sie in unserer Gesellschaft verwirklicht, aber mitunter auch verletzt werden. Sie regt zum Mitmachen und zum aktiven Nachdenken darüber an, was Phänomene wie Diskriminierung und Rassismus damit zu tun haben und wie jeder Einzelne in seinem persönlichen Umfeld Menschenrechte stärken und aktiv zu ihrer Verwirklichung beitragen kann.

lernlabor_1An zahlreichen Stationen werden die Besucher*innen aufgefordert, über Identitäten und Zuschreibungen nachzudenken. Ist es okay, von „Farbigen“  zu sprechen? Was halten wir für „normal“: Mutter und Vater, zwei Mütter oder zwei Väter? Das Leben im Einfamilienhaus oder in der WG? Wer entscheidet, was „normal“ ist? Warum laufen in Deutschland zum Beispiel kaum Werbespots, die muslimische Frauen mit Kopftuch zeigen?

Um die Jugendlichen abzuholen und neugierig zu machen, ist das Mobile Lernlabor – anders als gängige Ausstellungen – interaktiv konzipiert. Es ist weniger ein klassisches Format der Wissensvermittlung als Anlass zu Reflexion, Gesprächen und zur Auseinandersetzung. Jugendliche können die Ausstellung selbständig erkunden und werden dabei von eigens geschulten Teamer*innen begleitet und unterstützt.

Der Besuch der Ausstellung ist individuell unter den oben angegebenen Öffnungszeiten möglich. Schulklassen und Gruppen werden von speziell dafür geschulten Teamer*innen in der Ausstellung begleitet.
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Die Anmeldung für Schulklassen (alle Schularten ab 8. Klasse) und Jugendgruppen ist ab sofort möglich unter 0721-133-5646 bzw. 5630 oder per e-Mail unter j.hopfengaertner@stja.de

Die Ausstellung in Karlsruhe ist Kooperationsprojekt der Fachstelle gegen rechts im StJA e.V. mit dem Verein Gegen Vergessen – für Demokratie e.V. und dem Forum Ludwig Marum.

Weitere Infos zum Inhalt der Ausstellung finden Sie hier

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Mit freundlicher Unterstützung von

Kulturbuero Karlsruhe BLS_Logo_sw_mit_SchriftBerthold-Leibinger Stiftung

#NO Kargida! „Bunte Plätze statt rechter Hetze“

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Unter dem Motto „Bunte Plätze statt rechter Hetze“ lädt das Antifaschistische Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) zusammen mit dem Netzwerk Karlsruhe gegen rechts zu einem Strassenfest für Vielfalt und Willkommenskultur rund um Stephan- und Ludwigsplatz ein. Es präsentieren sich Organisationen und Gruppen, die seit vielen Wochen gegen Kargida aktiv sind mit Info- und Essensständen, kreativen Aktionen und einem vielfältigen Programm für Jung und Alt. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass unsere Stadt bunt ist und auch so bleiben soll!

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#NO Kargida! Gegenaktionen zum 7. Pegida-Aufmarsch

NOkargida gelbFür Dienstag den 28.4.2015 wurde wieder eine Pegida-Demonstration in der Karlsruher Innenstadt angekündigt.

Das Netzwerk Karlsruhe gegen rechts ruft alle Karlsruher Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den Gegenaktionen auf dem Stephanplatz zu beteiligen:

ab 14:00 Mahnwache (Aufruf durch das AAKA)

ab 17:00 Kundgebung des Netzwerks Karlsruhe gegen rechts mit Reden und Live-Musik!

Aus aktuellem Anlass steht die Kundgebung unter dem Motto:

Stoppt das Sterben an den Außengrenzen der EU – Flucht ist kein Verbrechen – Asylrecht ist Menschenrecht

Beide Aktionen finden auf dem Stephanplatz statt.

Lesen Sie den gesamten Aufruf hier:

NoKargida_Flyer_2015_04_28_Web

Das Flugblatt zur Flüchtlingspolitik finden Sie hier:

nokargida – 28-4-15_Stoppt das Sterben

Kundgebung #Nokargida/6

 

Bereits zum sechsten Mal will am Dienstag den 14.4.2015 Pegida in Karlsruhe marschieren. Wie bereits bei den vorigen Malen wird das Netzwerk Karlsruhe gegen rechts eine Gegenkundgebung veranstalten. Sie wird dieses Mal auf dem Stephanplatz (bei der Karlsapotheke) stattfinden.

Rednerinnen:

Clarissa Simon (Bürgerinitiative Zivilcourage e.V.)

Sabine Zürn (Stadträtin DIE LINKE in Karlsruhe)

Für Lautstärke und Stimmung sorgt diesmal eine Straßensamba- Gruppe. Bitte Trommeln, Pfeifen und alles, was Lärm macht, mitbringen!

Weitere Infos: www.nokargida.de

 

Das Netzwerk bei den Karlsruher Wochen gegen Rassismus

Seit 2012 gibt es jährlich im März die „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, an dem viele Organisationen und Gruppierungen aus unserem Netzwerk seit der ersten Stunde mitgewirkt haben. 2015 wird sich das Netzwerk Karlsruhe gegen rechts erstmals mit eigenen Aktivitäten an den Wochen gegen Rassismus beteiligen:
Wir veranstalten einen Informations- und Diskussionsabend zum NSU-Untersuchungsausschuss und zu Terror von rechts in Baden-Württemberg.

Zur Veranstaltung: „Übersehen, verharmlost, vertuscht? Rechter Terror in Baden-Württemberg“

Und wir unterstützen am Internationalen Tag gegen Rassismus (21.März) den Lichterlauf gegen Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, der von einem unserer Netzwerkpartner, dem deutschsprachigen Muslimkreis, organisiert wird.

Zur Veranstaltung: Lichterlauf

Weitere Infos und Gesamtprogramm:
http://www.karlsruhe.de/b1/kultur/interkultur/gegenrassismus/2015/programm

„Wie im falschen Film“

Geschichten aus dem Fußball – Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion

Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus

Badischer Fußballverband e.V. in Kooperation mit dem jubez und der Fachstelle gegen rechts im StJA e.V. | Mittwoch, 25.03.2015 19:00 Uhr

Weitere Infos unter:
http://www.jubez.de/veranstaltungen/%E2%80%9Ewie-im-falschen-film%E2%80%9C?aid=0

Lichterlauf gegen Diskriminierung & gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus 2015

Der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe e.V. (DMK) lädt mit Unterstützung des „Netzwerks Karlsruhe gegen rechts“ und des Kulturbüros des Kulturamtes alle Karlsruher Vereine, Institutionen, Gruppen und alle Karlsruher Bürgerinnen und Bürger zu einem “Lichterlauf gegen Rassismus und Diskriminierung“ im Rahmen der Wochen gegen Rassismus ein. Mit diesem Lichterlauf soll in erster Linie an die Opfer und Leidtragenden des Rassismus in unserem Land erinnert werden.
Gerade jetzt, wo in Karlsruhe ein Ableger der Pegida Fuß zu fassen versucht, müssen viele gesellschaftliche Kräfte in Karlsruhe gegen diese Bewegung ein starkes Signal setzen. Gemeinsam mit vielen teilnehmenden Einrichtungen und Vereinen können wir den diesjährigen Lichterlauf zu einem starken Signal gegen diese Bewegungen machen, die Ressentiments und Vorurteile gegen Flüchtlinge, Migrant_innen und Muslime bedient. Zudem können die Lichter dieser Aktion Ausdruck für die Hoffnung sein, dass sich jeden Tag mehr Menschen gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen.

Die Veranstalter laden deswegen Karlsruher Initiativen, Vereine, Institutionen, Behörden, Bürgerinnen und Bürger zu dieser gemeinsamen symbolträchtigen Aktion im Rahmen der Wochen gegen Rassismus ein, um damit der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, dass es keinen Platz für Rassismus und Diskriminierung in ihren Einrichtungen, in der Stadt Karlsruhe und bei ihren Bürgern gibt.

Karlsruher Bewohner_innen und Gruppen, Institutionen und Vereine können von unterschiedlichen Plätzen aus, an denen sie arbeiten oder leben bzw. von Orten, die für sie eine wichtige Bedeutung besitzen, mit Lichtern und Bannern gemeinsam loslaufen bzw. losfahren (wie z.B. vom Menschenrechtszentrum, von der LEA, vom Jubez, dem Rathaus, vom ibz, vom Büro für Integration, von den Fraktions- und Parteibüros, von der Synagoge, den Kirchen, den Moscheen, dem Bundesverfassungsgericht, der Bundesstaatsanwaltschaft usw.).

Die Gruppen und Menschen treffen sich dann mit ihren Lichtern am Platz vor dem Ständehaus und versammeln sich dort. Die Lichter werden nach und nach auf dem Boden zu Schriftzügen abgestellt. Vor dem Ständehaus können die Gruppen auch gerne jeweils ein kurzes Statement abgeben.
Bei entsprechenden Witterungsverhältnissen werden kostenlos warme Getränke angeboten.

Wie kann man mitwirken?

Elektrische Lichterstäbe können beim Deutschsprachigen Muslimkreis Karlsruhe (mit voriger Anmeldung) oder beim Projektbüro der Karlsruher Wochen gegen Rassismus (Zähringerstr. 65 – Weinbrenner-Haus, Eingang Ost, 2. OG (bei Kulturbüro klingeln); Tel. 0721/133-4046, Mail: wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de) während der Arbeitszeiten kostenlos abgeholt werden. Weiterhin können die Veranstalter bei Bedarf vorbereitete „Statements“ zur Verfügung stellen. Für die Bestellung der Lichterstäbe und evtl. Statements oder Fragen schreiben Sie per E-Mail an info@dmk-karlsruhe.de.

Gemeinsames Ziel: Platz vor dem Ständehaus, Ständehausstraße/Ecke Ritterstraße, KA-Innenstadt

„Übersehen, verharmlost, vertuscht?“

Rechter Terror in BW – Infoveranstaltung und Podiumsdiskussion.

Dass die Verbindungen des NSU-Terrortrios Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe auch nach Baden-Württemberg reichten, gilt inzwischen als gesichert. Doch wie tief waren neonazistische und rechtsradikale Gruppen im „Ländle“ in die terroristischen Aktionen verstrickt? In welchem Zusammenhang steht damit der 2007 in Heilbronn verübte Mord an der Polizistin Michéle Kiesewetter, der bis heute nicht aufgeklärt ist? Schon lange wurde der Ruf nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss laut, der die vielen offenen Fragen, aber auch die Rolle der Sicherheitsbehörden in diesem Zusammenhang klären sollte. Nun gibt es ihn endlich – doch er arbeitet unter schwierigen Ausgangsbedingungen. Was die Aufklärung der Geschehnisse leisten kann und wie Politik, Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden in Zukunft sensibilisiert werden können für das Gefahrenpotential, das aus rechter und rassistischer Gesinnung erwächst, darüber diskutieren auf dem Podium:

  • Ellen Esen (Politikwissenschaftlerin und Rechtsextremismus-Expertin, Karlsruhe)
  • Elwis Capece (Gewerkschaftsvertreter, Aktivist, Karlsruhe)
  • Alexander Salomon (MdL DIE GRÜNEN, Karlsruhe)
  • Reinhold Gall (Innenminister Baden-Württemberg – angefragt)
  • Yavuz Narin (Anwalt und Nebenkläger beim NSU-Prozess in München – angefragt)

Moderation: Renate Angstmann-Koch (Journalistin, Tübingen)
Mit freundlicher Unterstützung des DGB Kreisverband Karlsruhe und der Fachstelle gegen rechts im stja. Gefördert durch das Demokratiezentrum Baden-Württemberg.
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Einlass: 19:00 Uhr / großer Saal / Sitzplätze, freie Platzwahl / Eintritt frei