Auf die Straße für eine solidarische Stadt!

Pressemitteilung des Netzwerks Karlsruhe gegen Rechts

Das Netzwerk Karlsruhe gegen Rechts ruft anlässlich der bevorstehenden Kommunal- und Europawahl zu einer Demonstration unter dem Motto „Ihr habt die Wahl: Aktiv dem Rechtsruck entgegentreten!“ auf. Die Demo, die von einem Musik-Truck begleitet wird, startet am 18. Mai um 14 Uhr auf dem Kirchplatz St. Stephan. (mehr …)

Demo & Kundgebung am 18. Mai 2019

Das Netzwerk Karlsruhe gegen Rechts ruft anlässlich der bevorstehenden Kommunal- und Europawahl zu einer Demonstration auf. Unter dem Motto „Ihr habt die Wahl: Aktiv dem Rechtsruck entgegentreten!“ werden wir eine Woche vor der Wahl, am 18. Mai 2019, auf die Straße gehen und für eine solidarische Stadt einstehen. Wir rufen alle Karlsruher Bürger*innen dazu auf, sich an der Demo zu beteiligen und der AfD eine klare Abfuhr zu erteilen.
ZUSAMMENRÜCKEN STATT RECHTSRUCK!
Alle weiteren Infos zu Demo sind HIER zu finden.

Mit Rassist*innen gegen Rassist*innen?! – Kein Demokratiefest mit Antidemokrat*innen in Wörth

Pressemittelung des Netzwerks Karlsruhe gegen Rechts

Anlässlich des geplanten Aufmarsches des extrem rechten „Frauenbündnis Kandel“ am kommenden Samstag in Wörth organisiert die Stadt Wörth ein sog. „Fest der Demokratie“. Mit der nun bekanntgewordenen Teilnahme der AfD an diesem Fest wird der eigentliche Sinn und Zweck der Veranstaltung ad absurdum geführt. Ist doch gerade die AfD die Kraft, die seit Jahren regelmäßig mit menschenverachtenden Aussagen Schlagzeilen macht und letztes Jahr die rassistischen Aufmärsche in Kandel erst etabliert hat. Nun gemeinsam mit der AfD aufzutreten ist für uns nicht nur unverständlich, sondern nicht hinnehmbar.

Wir fordern die Verantwortlichen auf, die AfD umgehend auszuladen und rufen die Teilnehmenden des „Demokratiefestes“ auf, sich klar von der AfD abzugrenzen und diesen Missstand nicht stillschweigend hinzunehmen, sondern klare Kante gegen alle Rassist*innen zu zeigen – egal auf welcher Veranstaltung sie sind!

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Das Netzwerk Karlsruhe gegen rechts ist ein Zusammenschluss von Vertreter*innen aus über 60 öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gruppen in Karlsruhe, die sich im Rahmen ihrer professionellen oder ehrenamtlichen Tätigkeit gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit engagieren.

Versammlungsfreiheit lässt sich nicht verbieten!

Kommt zum Prozess am 10.12.2018 vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe, Nördliche Hildapromenade
1, um 14.00 Uhr, EG, Saal 1

Am 21.11.15 fand der NPD Parteitag in Weinheim statt. Viele Menschen wollten an diesem Tag gegen Rassismus und Faschismus in Weinheim demonstrieren. Für die Menschen aus 5 (!) Bussen aus Baden-Württemberg war der Protest aber bereits wenige Minuten nach dem Aussteigen beendet. Ca. 200 Aktivist_innen wurden von den Polizeieinsatzkräften stundenlang im Nieselregen im Freien eingekesselt.

Obwohl es dafür keinerlei Begründung gab wurden alle im Gewahrsam befindlichen mit Plastikhandschellen gefesselt und in gefesseltem Zustand mit Verkehrsbussen nach Mannheim ins Gefängnis (JVA) oder in die Gefangenensammelstelle gebracht und insgesamt bis zu 13 Stunden festgehalten. Wie willkürlich die Maßnahme war, ergibt sich bereits aus der Tatsache, dass in Mannheim die Frauen vor der JVA freigelassen wurden und die Männer in die JVA kamen. Einem hinzugezogenem Anwalt wurde der Zutritt zu seinen Mandanten in der JVA über 2 Stunden verweigert.

Wir verurteilen das rechtswidrige Vorgehen der Polizei aufs Schärfste. Wenn das die gängige Praxis werden sollte, kann zukünftig jeglicher antifaschistische Protest, jegliche Versammlung schon vor Beginn verhindert werden. Außerdem drängt sich der Verdacht auf, dass die Massengewahrsamnahmen ein Mittel der Abteilung Staatsschutz sind, um vermeintliche Zugehörende zu einer politischen Szene – hier der Antifa-Szene – in Listen zu erfassen.

Eine Betroffene, die auch im NgR mitarbeitet, hat nunmehr das Gericht angerufen, um die Rechtswidrigkeit der Gewahrsamnahme und ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung durch Videoaufnahmen überprüfen zu lassen. Kommt zum Prozess am 10.12.2018 vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe, Nördliche Hildapromenade 1, um 14.00 Uhr, EG, Saal 1

Der 3. Oktober in D.

Es handelt vom 3. Oktober, der sich für Marco Kurz und sein Frauenbündnis als ein ziemlicher Reinfall gestaltete.

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Prozessbericht 27. März 2018

Vor fast zehn Monaten zogen mehrere hundert Neonazis zum sogenannten „Tag der Deutschen Zukunft“ durch Durlach. Die deutschlandweite Mobilisierung von AntifaschistInnen sorgte für enormen Protest gegen die Versammlung. Er wurde jedoch vom rabiaten Vorgehen der Polizei überschattet. Am Dienstag, 27. März 2018, stand nun ein junger Gegendemonstrant in Durlach vor Gericht. Der Vorwurf: Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Er wurde zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt.

Der komplette Bericht der Beobachternews zur Verhandlung ist hier zu finden.

Neues Dossier: “Kandel ist überall” am 24. März (Teil 1)

Am Samstag, 24.03.18, wird es zu einer weiteren rechten Veranstaltung von dem Bündnis „Kandel ist überall“ kommen. Dort werden wieder AfD-Politiker*innen Schultern an Schulter mit extrem Rechten diverser Organisationen marschieren. Aber diesmal ist absehbar, dass die Zivilgesellschaft ein deutlicheres Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit setzen wird:

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